40 Jahre Lanz Bulldog Club Oyten-Backsberg – und der TOCH feiert mit!


Vom 23. bis zum 25. Mai feierte der Oytener Bulldog Club sein 40 jähriges Bestehen.
Und da wir in der Vergangenheit schon oft mit unseren Freunden aus Oyten zusammen gefeiert haben,
waren wir auch dieses mal gern dabei.
Mit drei Lanz Bulldogs machten wir uns am Freitag Nachmittag auf den Weg.
Das waren drei Generationen Bulldogs, ein 25er Glühkopf von 1939,
ein 28er Halbdiesel von 1954 und ein 20er Volldiesel von 1956,
allesamt mit „Schlafgemach“ hintendran.
Mit der Fähre ging es von Zollenspieker nach Hoopte,
von dort aus weiter über Buchholz, Scheeßel, Rotenburg und Ottersberg zum Backsberg.
Unsere Fahrt begleitete ein NDR-Reporter,
der unser „Jungvolk“ Ann-Kathrin und Martin Struß interviewte.
Die Aufzeichnung wurde am Dienstag danach
im N3 Hamburg-Journal gesendet (volle 3 Minuten!).
Wir waren sehr erstaunt, wie viele Teilnehmer schon am Freitag
Nachmittag vor Ort eingetroffen waren.
Freundlicherweise hatten unsere Luhdorfer Freunde (Ackergiganten)
uns Stellplätze für die Wohnwagen reserviert,
so hatten wir mal wieder eine nette Runde Gleichgesinnter beieinander.
Am Sonnabend Vormittag gab es das typische Oytener Pfingstwetter,
zeitweise regnete es in Strömen.Aber das nur, damit es hinterher nicht so staubt.
Am Nachmittag klarte es dann auf, so daß die vielen Aktivitäten,
wie dreschen, sägen, tief pflügen oder Trecker fahren bei Sonnenschein möglich wurden.
Am Sonntag kam dann der Höhepunkt für uns TOCH-Mitglieder:
die Überreichung unseres Präsentes an den 1. Vorsitzender Kai-Uwe Böschen
und den Ehrenpräsidenten Johann Esselmann.
In einem Oldtimer-Reifen war eine Scheibe mit Glückwünschen zum Jubiläum
und unserem TOCH-Emblem eingearbeitet.
Beide Herren waren sichtlich erfreut und bedankten sich herzlich bei uns.
In diesem Jubiläumsjahr waren besonders viele Teilnehmer und
Besucher auf dem Backsberg,so war mein Empfinden.
An allen Tagen wurden Fahrzeug-Vorstellungen gemacht,
das Tiefpflügen mit mehreren Bulldogs war wie immer ein Höhepunkt,
und die Kaltblut-Pferdegespanne ließen sich von dem bub-bub der Trecker
nicht aus der Ruhe bringen.
Am Sonntag Abend hatte die Feuerwehr in der Dunkelheit eine beeindruckende,
farbenfrohe Wasser-Lichtshow arrangiert,
die großen Applaus nach sich zog. Alle Zuschauer waren begeistert.
Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht, die Treckerfahrt zu genießen,
mit alten Bekannten zu klönen, neue Leute kennenzulernen und
abends in gemütlicher Runde „Dumm Tüch“ zu reden.
Liebe Oytener, ihr habt wieder eine gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt,
auf die ihr stolz sein könnt und die sicherlich allen gut gefallen hat.
Beim nächsten Mal kommen wir gern wieder.
 

Text: Jens-Peter Holm     Fotos: Ellen Holm